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	<title>Kommentare zu: Argumentiere niemals mit schlechten Beispielen</title>
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	<description>Debuggen du musst</description>
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		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://yoda.neun12.de/artikel-23#comment-7</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 16:18:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tom, das mit der Beratung, teilweise auch vor Ort, und dann im billig im Internet kaufen kenne ich vor allem aus der Geschäftswelt. Im Privatleben kenne ich eher wenige Leute die sich Informationen aus dem Internet holen. Die meisten die ich kenne, schenken den Beschreibungen wenig Glauben und wollen die Waren lieber selber in die Hand nehmen. Außerdem wird gerne mal auf die paar Euro Preisvorteil gepfiffen wenn man das begehrte Teil erst einmal in der Hand hat.
Ich kenne hingegen etliche Unternehmen die sich von Vertretern ausgiebig beraten lassen und dann teilweise im Ausland einkaufen. Preisdruck frisst Moral, sag ich nur.

Hauptberuflich bin ich auch fest angestellt, die Websachen sind bei mir eine nebenberufliche Tätigkeit. Aber was würdest du deinem Chef sagen wenn er von dir verlangt am Wochenende zu Hause etwas für die Firma zu machen? Oder unbezahlte Überstunden verlangt?
Als unkündbarer Beamter würde man ihm wahrscheinlich den Stinkefinger zeigen. Wenn der eigene Job jedoch auf der Kippe steht, würde man wohl eher ja sagen.
Mit Freunden geht man ganz anders um, weil man ja eine ganz andere Beziehung zu ihnen hat. Freunde will man fürs Leben haben, mit Kunden hat man oft nur kurz etwas zu tu. Das ändert sich aber so bald man einen Kunden über sehr lange Zeit hat. Dann steigen beim Kunden die Hemmungen z.B. etwas ohne Vergütung zu fordern. Manchmal kommt die Vergütung dann zwar nicht unbedingt in Form von Geld, aber sie kommt.
Deswegen versuche ich auch möglichst nur langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Es ist einfach stressfreier.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tom, das mit der Beratung, teilweise auch vor Ort, und dann im billig im Internet kaufen kenne ich vor allem aus der Geschäftswelt. Im Privatleben kenne ich eher wenige Leute die sich Informationen aus dem Internet holen. Die meisten die ich kenne, schenken den Beschreibungen wenig Glauben und wollen die Waren lieber selber in die Hand nehmen. Außerdem wird gerne mal auf die paar Euro Preisvorteil gepfiffen wenn man das begehrte Teil erst einmal in der Hand hat.<br />
Ich kenne hingegen etliche Unternehmen die sich von Vertretern ausgiebig beraten lassen und dann teilweise im Ausland einkaufen. Preisdruck frisst Moral, sag ich nur.</p>
<p>Hauptberuflich bin ich auch fest angestellt, die Websachen sind bei mir eine nebenberufliche Tätigkeit. Aber was würdest du deinem Chef sagen wenn er von dir verlangt am Wochenende zu Hause etwas für die Firma zu machen? Oder unbezahlte Überstunden verlangt?<br />
Als unkündbarer Beamter würde man ihm wahrscheinlich den Stinkefinger zeigen. Wenn der eigene Job jedoch auf der Kippe steht, würde man wohl eher ja sagen.<br />
Mit Freunden geht man ganz anders um, weil man ja eine ganz andere Beziehung zu ihnen hat. Freunde will man fürs Leben haben, mit Kunden hat man oft nur kurz etwas zu tu. Das ändert sich aber so bald man einen Kunden über sehr lange Zeit hat. Dann steigen beim Kunden die Hemmungen z.B. etwas ohne Vergütung zu fordern. Manchmal kommt die Vergütung dann zwar nicht unbedingt in Form von Geld, aber sie kommt.<br />
Deswegen versuche ich auch möglichst nur langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Es ist einfach stressfreier.</p>
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		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://yoda.neun12.de/artikel-23#comment-6</link>
		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 07:25:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Kunden die sich im Fachmarkt beraten lassen und dann billig im Internet bestellen?&quot;
Selbst meine Beratung finde ich im Internet. Testberichte und Benutzererfahrungen sagen mir mehr und sind ehrlicher als jeder Verkäufer. Selbst der beste kann nicht alle Geräte kennen. Die offiziellen Werbebotschaften dienen mir nur zur Auswahl, ob das Produkt denn überhaupt in Frage kommt.
Was das &quot;Umsonstarbeiten&quot; angeht kann ich nicht wirklich was dazu sagen, da ich fest angestellt bin. Meine Websachen mache ich als Hobby dann &quot;kostenlos&quot;. Bekomme aber im Gegenzug dann doch immer Vergünstigungen oder Aufmerksamkeiten. Vielleicht habe ich nur Glück, dass meine Freunde und Bekannten mir nichts schuldig bleiben wollen. ;)
Das ist bei geschäftlichen Beziehungen natürlich was anderes. Aber schön wäre diese Einstellungen auch dort, oder?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Kunden die sich im Fachmarkt beraten lassen und dann billig im Internet bestellen?&#8221;<br />
Selbst meine Beratung finde ich im Internet. Testberichte und Benutzererfahrungen sagen mir mehr und sind ehrlicher als jeder Verkäufer. Selbst der beste kann nicht alle Geräte kennen. Die offiziellen Werbebotschaften dienen mir nur zur Auswahl, ob das Produkt denn überhaupt in Frage kommt.<br />
Was das &#8220;Umsonstarbeiten&#8221; angeht kann ich nicht wirklich was dazu sagen, da ich fest angestellt bin. Meine Websachen mache ich als Hobby dann &#8220;kostenlos&#8221;. Bekomme aber im Gegenzug dann doch immer Vergünstigungen oder Aufmerksamkeiten. Vielleicht habe ich nur Glück, dass meine Freunde und Bekannten mir nichts schuldig bleiben wollen. <img src="http://yoda.neun12.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /><br />
Das ist bei geschäftlichen Beziehungen natürlich was anderes. Aber schön wäre diese Einstellungen auch dort, oder?</p>
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		<title>Von: Umsonst arbeiten? &#8211; Yoda Condition</title>
		<link>http://yoda.neun12.de/artikel-23#comment-5</link>
		<dc:creator><![CDATA[Umsonst arbeiten? &#8211; Yoda Condition]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 16:43:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Yoda Condition Debuggen du musst   Gehe zum Beitrag AboutKontaktImpressum     &#171; Argumentiere niemals mit schlechten Beispielen [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Yoda Condition Debuggen du musst   Gehe zum Beitrag AboutKontaktImpressum     &laquo; Argumentiere niemals mit schlechten Beispielen [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://yoda.neun12.de/artikel-23#comment-4</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 14:50:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://yoda.neun12.de/?p=23#comment-4</guid>
		<description><![CDATA[Warum sollte ein Autohaus die Probefahrten steuerlich absetzen können? Können sie leider nicht. Den Kraftstoff kann man als Betriebsausgabe absetzen, das war es dann aber schon. Wenn ein Vorführfahrzeug angemeldet wird, dann verliert es bereits durch die Zulassung 10-20% an Wert (so genannte Tageszulassungen). Weder diesen Wertverlust noch die im Zusammenhang mit Probefahrten aufgewendete Arbeitszeit (bzw. Material für Wartungen) können abgesetzt werden.
Wenn du einen Probetext einreichst, kannst du das Papier und die Druckertinte ebenfalls von der Steuer als Betriebskosten absetzen. Den Rest musst du selber stemmen. Von daher also vergleichbare Situationen.

Ich habe nichts gegen provokante Beispiele aber gegen völlig unpassende Vergleiche. Und Milch oder Steaks mit Texten (oder Webdesign / PHP-Code) zu vergleichen, geht nun einmal gar nicht. Sie haben nichts miteinander gemeinsam. Ausgenommen das man sie verkaufen kann.

Klar kannst du allgemeine Probetexte verfassen die nicht auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. So kann sich der Kunde bereits ein Bild von deinem Stil und deinen Fähigkeiten machen. Will er einen maßgeschneiderten Probetext, dann halt nur gegen Bezahlung. In der Werkstatt bekommt man i.d.R. einen Kostenvoranschlag nur gegen Bezahlung. Allgemeine Preisinformationen, wie z.B. &quot;Was kostet der Scheinwerfer?&quot; bekommt man auch weiterhin kostenlos.

Für mich ist das ganze eine Sache der Einstellung. Entweder man ist so verzweifelt das man Kunden auch kostenlose Probetexte liefert. Dann sollte man sich nicht beschweren. Ode aber die Hütte brennt, dann kann man auf solche Kunden verzichten oder für seine Probearbeit Geld verlangen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollte ein Autohaus die Probefahrten steuerlich absetzen können? Können sie leider nicht. Den Kraftstoff kann man als Betriebsausgabe absetzen, das war es dann aber schon. Wenn ein Vorführfahrzeug angemeldet wird, dann verliert es bereits durch die Zulassung 10-20% an Wert (so genannte Tageszulassungen). Weder diesen Wertverlust noch die im Zusammenhang mit Probefahrten aufgewendete Arbeitszeit (bzw. Material für Wartungen) können abgesetzt werden.<br />
Wenn du einen Probetext einreichst, kannst du das Papier und die Druckertinte ebenfalls von der Steuer als Betriebskosten absetzen. Den Rest musst du selber stemmen. Von daher also vergleichbare Situationen.</p>
<p>Ich habe nichts gegen provokante Beispiele aber gegen völlig unpassende Vergleiche. Und Milch oder Steaks mit Texten (oder Webdesign / PHP-Code) zu vergleichen, geht nun einmal gar nicht. Sie haben nichts miteinander gemeinsam. Ausgenommen das man sie verkaufen kann.</p>
<p>Klar kannst du allgemeine Probetexte verfassen die nicht auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. So kann sich der Kunde bereits ein Bild von deinem Stil und deinen Fähigkeiten machen. Will er einen maßgeschneiderten Probetext, dann halt nur gegen Bezahlung. In der Werkstatt bekommt man i.d.R. einen Kostenvoranschlag nur gegen Bezahlung. Allgemeine Preisinformationen, wie z.B. &#8220;Was kostet der Scheinwerfer?&#8221; bekommt man auch weiterhin kostenlos.</p>
<p>Für mich ist das ganze eine Sache der Einstellung. Entweder man ist so verzweifelt das man Kunden auch kostenlose Probetexte liefert. Dann sollte man sich nicht beschweren. Ode aber die Hütte brennt, dann kann man auf solche Kunden verzichten oder für seine Probearbeit Geld verlangen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Daniela</title>
		<link>http://yoda.neun12.de/artikel-23#comment-3</link>
		<dc:creator><![CDATA[Daniela]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 13:56:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://yoda.neun12.de/?p=23#comment-3</guid>
		<description><![CDATA[Dass ich einen Text unendlich oft verwenden kann, ist leider völlig falsch gedacht. Bei den Probetexten läuft es so, dass man nicht einfach irgendeinen beliebigen eigenen Text einreichen kann, sondern in der Regel eine Aufgabenstellung vom Kunden erhält. Der Text ist also maßgeschneidert - für ein Produkt zum Beispiel. Wem sollte ich einen solchen Text später nochmals anbieten können? Die Zeit ist also definitiv verloren für mich. Bietet außerdem ein Autohaus Probefahrten an, ist das außerdem eine Betriebsausgabe, die irgendwo in der Steuererklärung entsprechend auch wieder auftaucht. Als Texter kann ich die Zeit fürs Probetexten nirgendwo verbuchen. 

Es geht auch nicht darum, dass ich Probearbeiten prinzipiell ablehne. Viel mehr geht es darum, dass das Probearbeiten oft nicht in Relation zum Auftrag stehen. Dass manche Auftraggeber sich nach Probearbeiten gar nicht mehr erst zurückmelden oder erklären, sie hätten sich die ganze Sache ingesamt nochmals anders überlegt. Oder dass manche Auftraggeber solche Probearbeiten gerne zu eigenen Zwecken verwenden - ich hatte mal mit einer Grafikerin zu tun, die sich von mir die Webtexte der neuen Seite Ihres Mannes zum Beispiel Korrektur lesen wollte. Natürlich habe ich das abgeleht.

Und natürlich sollten die genannten Beispiele auch provozieren und dadurch zeigen, wie absurd das mit den kostenlosen Probearbeiten ist. 

Und eine Lösung? Die gibt es auch. Statt drei Probetexten nur einen schicken. Stattdessen lieber ein paar andere Beispielarbeiten zeigen. Und darauf hinweisen, dass man gerne Probearbeiten macht, diese aber, sollte der Auftrag nicht zustande kommen, berechnen muss.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich einen Text unendlich oft verwenden kann, ist leider völlig falsch gedacht. Bei den Probetexten läuft es so, dass man nicht einfach irgendeinen beliebigen eigenen Text einreichen kann, sondern in der Regel eine Aufgabenstellung vom Kunden erhält. Der Text ist also maßgeschneidert &#8211; für ein Produkt zum Beispiel. Wem sollte ich einen solchen Text später nochmals anbieten können? Die Zeit ist also definitiv verloren für mich. Bietet außerdem ein Autohaus Probefahrten an, ist das außerdem eine Betriebsausgabe, die irgendwo in der Steuererklärung entsprechend auch wieder auftaucht. Als Texter kann ich die Zeit fürs Probetexten nirgendwo verbuchen. </p>
<p>Es geht auch nicht darum, dass ich Probearbeiten prinzipiell ablehne. Viel mehr geht es darum, dass das Probearbeiten oft nicht in Relation zum Auftrag stehen. Dass manche Auftraggeber sich nach Probearbeiten gar nicht mehr erst zurückmelden oder erklären, sie hätten sich die ganze Sache ingesamt nochmals anders überlegt. Oder dass manche Auftraggeber solche Probearbeiten gerne zu eigenen Zwecken verwenden &#8211; ich hatte mal mit einer Grafikerin zu tun, die sich von mir die Webtexte der neuen Seite Ihres Mannes zum Beispiel Korrektur lesen wollte. Natürlich habe ich das abgeleht.</p>
<p>Und natürlich sollten die genannten Beispiele auch provozieren und dadurch zeigen, wie absurd das mit den kostenlosen Probearbeiten ist. </p>
<p>Und eine Lösung? Die gibt es auch. Statt drei Probetexten nur einen schicken. Stattdessen lieber ein paar andere Beispielarbeiten zeigen. Und darauf hinweisen, dass man gerne Probearbeiten macht, diese aber, sollte der Auftrag nicht zustande kommen, berechnen muss.</p>
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